Die Feldsteinkirche in Kölzow
Eine frühe Aufgabe der Vorfahren war der Bau der Kirche. Sie liegt, umgeben von uralten Eichen, auf einer kleinen Anhöhe gegenüber dem Schloss. Der romanische Teil der Kirche, der heutige Chorraum, wurde 1233 geweiht. Freskenmalereien aus der Bauzeit bieten ein einrucksvolles Bild von der Vorstellungswelt der Menschen jener Zeit.
Die Kirche ist keine Stiftung der Familie von der Lühe, sondern eine landesherrliche, wie auch die anderen Kirchen der ältesten Bauperiode in diesem Teil Mecklenburgs, ersichtlich aus den Zehntregistern. Mindestens der Chor dürfte um 1250 erbaut worden sein. Der Bau einer steinernen Kirche erfolgte meist rund ein Vierteljahrhundert nach der Einrichtung der Gemeinde, so dass von einem hölzernen Vorgängerbau ausgegangen werden kann.